Zen-Kontemplation als Weg zur Gotteserfahrung Buch-Set (2er)

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2er-Buch-Set: Zen-Kontemplation als Weg zur Gotteserfahrung

Christlicher Glaube und Zen: In den beiden Bänden dieses Buch-Sets von Pallottiner-Pater und Zen-Meister P. Johannes Kopp SAC und seinem langjährigen Schüler, P. Paul Rheinbay SAC, ist zu lesen, wie sich die spirituellen Traditionen gegenseitig inspirieren und damit einen möglichen Weg zu „Gott in mir“ weisen können. „Mit dem Leib glauben“ ergänzt und vertieft die Inhalte von „Gebet als Selbstgespräch“.

 

Gebet als Selbstgespräch

Gebet und Koan als Beziehung zu Gott in mir

Selbstfindung und Gottfindung zugleich?

Christliche und buddhistische Tradition inspirieren sich gegenseitig zu einem neuen spirituellen Weg.
Das sich vertiefende wortlose Gebet und das Üben mit einem Koan können ein Weg zu „Gott in mir“ sein. Dabei geht es um nichts weniger, als um geglücktes Mensch-Sein.

Der Autor P. Johannes Kopp SAC war Pallottiner-Pater und Zen-Meister.

 

 

Mit dem Leib glauben

Der Hunger des Wortes

Zen ist zur bekanntesten und am meisten praktizierten östlichen Meditationsweise geworden. Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, wie christlicher Glaube und Zen-Praxis miteinander zu vereinbaren sind. P. Johannes Kopp SAC rang zeitlebens um deren Integration. Er hatte die Hoffnung, dass Zen zu einer Verlebendigung der christlichen Kirchen in Europa, zur Freilegung der Friedenskraft im Miteinander der Religionen führen kann.

P. Johannes ging es darum, dass christlicher Glaube und Zen so zueinander finden, dass beide spirituellen Traditionen einander an ihren Schätzen teilhaben lassen und voneinander lernen können. Die Mitte war und blieb für ihn der gegenwärtige Christus. Von ihm gerufen, hatte er seinen Ursprungsberuf als Schauspieler aufgegeben und von ihm her spürte er den Impuls, sich auf den Erfahrungsweg des Zen einzulassen: „„Es war mir eine große Entdeckung, als sich nach der Lösung meines ersten Koans dieses Raumgefühl auch für den Zustand entwickelte, in dem ich mich in Christus fühlte. Es ist keine andere Wirklichkeit als die des Wesens und doch ist es eine andere Qualität, in der das Licht in dieser Wirklichkeit aufscheint.“

„Mit dem Leib glauben“ ist die ideale Ergänzung und Vertiefung der Inhalte des Bandes „Gebet als Selbstgespräch“.

 

Zusätzliche Information

Größe 17 × 24 cm
ISBN

978-3-87614-106-0

Cover

Softcover

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P. Johannes Kopp SAC

*1927, † 2016, Beruf: Priester.
Der Pallottinerpater Johannes Kopp SAC, geb. 1927, zum Priester geweiht 1963, gehörte zur ersten Generation der christlichen Zen-Lehrer um den Japan-Missionar P. Hugo Enomya-Lasalle.

Pater Johannes Kopp SAC, vom dem der erste Beitrag in diesem Buch stammt, wäre im Dezember 2017 90 Jahre alt geworden. Im Jahr 1972 legte er den Grund zu einem Meditationsprogramm im Bistum Essen, das – so sagt es bereits der Name – den östlichen Zen-Weg und den westlichen Kontemplationsweg miteinander verbinden will. Bis zu seinem Tod am 22.6.2016 war es sein Lebensanliegen, dass Christen auf der Suche nach Erfahrung und Vertiefung im Zen Heimat und Anleitung zur Stille finden können. Damit vertrat er eine bis heute nicht unumstrittene Position inmitten der Fragen, die sich aus der Begegnung des Zen mit dem Westen ergeben – ein Ereignis der Geistesgeschichte, das wohl noch zu jung ist, um es ganz übersehen zu können.

P. Paul Rheinbay SAC

*1959, Beruf: Priester
Der Pallottinerpater Paul Rheinbay SAC, geb. 1959, zum Priester geweiht 1984, erhielt seine Zen-Schulung seit 1992 von P. Johannes Kopp sowie Sr. Annemarie Schlüter (Brihuega/ Spanien).

Pater Paul Rheinbay SAC gehört zu den langjährigen Schülern von P. Johannes, ist zugleich wie er katholischer Priester und Pallottiner. Zusammen mit einer Gruppe von Zen-Lehrern und KursassistentInnen ist es sein Anliegen, das Programm „Leben aus der Mitte“ im Sinne der Integration weiter zu führen, mit ausdrücklicher Unterstützung des Essener Bischofs Dr. Franz-Josef Overbeck. In großer Dankbarkeit für das Lebenswerk von P. Johannes sollen daher dem Text, der in seinen beiden letzten Lebensjahren entstanden ist, einige Zeilen angefügt werden. Diese sind als noch weiter der Erfahrung und Reflektion auszusetzende Skizzen zu verstehen, um christlich-spirituelle Kernthemen in den Dialog mit der ebenso jahrhundertealten Zen-Praxis des inneren Menschen zu bringen. Gleichzeitig soll dadurch zum Ausdruck gebracht werden, dass diese begonnene Begegnung „weiter geht“ – die letzten Worte von P. Johannes bei der Schlüsselübergabe im Kardinal-Hengsbach-Haus zu Essen im Oktober 2015.

Gebet als Selbstgespräch

96 Seiten

gebunden, Hardcover mit Schutzumschlag und rotem Lesebändchen

Format: 22 x 26 cm (Umschlag 22,5 x 26,6 cm)

Erscheinungstermin: 11.01.2016

Dieses Buch ist das erste Werk einer neuen Reihe pallottinischer Literatur.
Getragen von den Ideen des Visionärs und Mystikers Vinzenz Pallotti,
kommen Autorinnen und Autoren zu Wort, die – wie einst der Heilige –
Antworten geben, auf die drängenden Fragen unserer Zeit.

„Pallotti goes Premium“: Mit dieser Reihe bringt der Pallotti Verlag optisch
wie auch haptisch besonders ansprechende Bücher auf den Markt, die mit
ihrem außergewöhnlichen, schlichten Design, dem besonderen Papier und
rotem Lesebändchen dem Auge wie auch der Hand schmeicheln.

Natürlich sind die Inhalte – wie üblich – auch im eBook-Format erhältlich.

 

 

Mit dem Leib glauben

64 Seiten, gebunden (Softcover)

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: Dezember 2017

Abmessungen: 26 x 22 cm

Auflage: 1. Auflage

Der Zen-Weg – ein Weg der Glaubenserfahrung

LEBEN AUS DER MITTE

Zen-Kontemplation im Bistum Essen
– ein Programm der Integration des Zen-Weges in das christliche Leben

In den letzten vierzig Jahren hat sich ein Weg eröffnet – als immer deutlichere Einladung zur Verwirklichung des Menschseins, in dem die Geheimniswirklichkeit, in der wir leben uns bewegen und sind, erfahrbar wird.

Es ist ein Weg der Entmachtung und der Ermächtigung. Entmachtung von Fremdbestimmungen: Der Mensch ist nicht Produkt seiner Umgebung. Sein Selbstbewusstsein gründet nicht in bezahlbarer Leistung und vergänglichen Werten. Ermächtigung der Wesensnatur, des eigentlich Menschlichen: Befreiung und Lösung aus falscher Identifikation mit zeitlichen Scheinwerten. Grundsätzlich ist auf dem Glaubensweg der christlichen Tradition alles vorgegeben, was der Wesensnatur des Menschen entspricht. „In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.“
Ein christlicher Glaubensweg ist in unserer Zeit nicht selbstverständlich auch schon ein Erfahrungsweg. Aber ohne Erfahrung kann in der heutigen komplexen Welt ein Christ seinen Glauben nicht in ausreichendem Maße als Quell für Bestärkung und Freude am Leben finden. Das Atomzeitalter nötigt die Menschheit zu einer neuen Gemeinsamkeit: Eine neue Gemeinsamkeit erlebt die Menschheit in der Angst vor atomarer Bedrohung, aber auch in der Frage nach dem Eigentlichen des Menschseins in der religiösen Erfahrung, in der der Mensch sich löst von der absoluten Identifikation mit der eng begrenzten zeitlichen Existenz.

In diesen vielen Jahren gehen wir mit der Zen-Kontemplation einen Weg der Glaubenserfahrung. Weltgeschichtlich Neues ist aufgebrochen mit dem Atomzeitalter. Die Atomkatastrophen von Hiroshima und Nagasaki haben in der Zerstörung auch Neues erscheinen lassen in Durchbrüchen auch aus religiösen Grenzen. Das neue Verständnis der Zen-Tradition ist nicht mehr identisch mit buddhistischer Religion. Der Zen-Weg wurde zu einem Weg der Glaubenserfahrung in jeder Religion.
Wer als Christ den Zen-Weg geht, beginnt – jedenfalls nach seiner Möglichkeit – einen Weg seiner eigenen christlichen Glaubenserfahrung. Gott, Christus: nicht eine Wirklichkeit himmelweit von unserem konkreten Menschsein entfernt.
Die unendliche Wirklichkeit ist in uns. Ort der Gottfindung ist unsere eigene Wesensnatur. Selbstfindung und Gottfindung ereignet sich nicht an verschiedenen Orten. Auf dem Zen-Weg wird die Heilige Schrift zu einer Weisung für den Weg der Glaubenserfahrung. So sprechen wir auf dem Weg der Zen-Kontemplation bereits auch von biblischen Koans in Orientierung an unsere eigene Tradition. Dies seit vierzig Jahren nach dem Wort:
„Christus ist in euch, die Hoffnung auf die Herrlichkeit.“ (Kol 1,17)

 

 

Was bedeutet kontemplativ?

„kontemplativ, kontemplative Meditation, kontemplatives Gebet, kontemplatives Beten“

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „beschaulich“ oder „in sich gekehrt“.
Im Zusammenhang mit Gebet oder Meditation bedeutet es, dass der Beter oder die Beterin
sich auf etwas Geistiges oder Geistliches konzentriert. Bei der christlichen Kontemplation
kann eine meditative Versenkung, eine Fokussierung auf oder „in“ Gott gemeint sein.

„kontemplatives Leben, kontemplative Lebensweise“

Dieses „stete Hören auf Gott“, kann als mystischer Weg innerhalb der Religionen verstanden werden.
Auch im Christentum gibt es hier eine lange, wenn auch nicht unumstrittene Tradition. Besonders
christliche Mystiker haben das Gebet als Kontemplation praktiziert.

weitere Informationen: www.zen-kontemplation.de

„kontemplative Exerzitien“

Die Pallottiner bieten regelmäßig kontemplative Exerzitien an. Die sog. Pallottinischen Exerzitien
sind Schweigeexerzitien mit geistlicher Begleitung und Impulsen aus der Spiritualität Vinzenz Pallottis.