Vom Hunger des Wortes (Whitepaper)

Vom Hunger des Wortes (Whitepaper)

Vom Hunger des Wortes
– „Gebt ihr ihnen zu Essen.“

(PDF-Whitepaper)

von Pater Johannes Kopp SAC

Das Ereignis der Weltgeschichte, das an Bedeutung alle Ereignisse der Weltgeschichte unendlich überstrahlt, ist immer unbegreiflicher Weise dies: „Das Wort ist Fleisch geworden.

„Der Glaube sagt: Gott ist Mensch geworden. Er ist ganz und gar Mensch geworden. Er ist ganz und gar Mensch geworden, um den Menschen in seinem ganzen Mensch-Sein, in sein Gott-sein hineinzunehmen. So muss der Mensch sich in seinem ganzen Mensch-Sein in Gott hineinnehmen lassen. „Gott wurde Mensch, damit der Mensch Gott werde“, sagt der hl. Augustinus. Oder, wie es sein Lehrer Ambrosius ausdrückt: „Das Wort ist Fleisch geworden, damit das Fleisch Gott werde“.

So die Frage: Ist die Glaubensweitergabe im Laufe der 2000 Jahre schwindsüchtig geworden, da der Leib in seiner Wertigkeit und im Glaubensvollzug mehr und mehr im Schwinden ist?“

Dieses Manuskript ist ein Vermächtnis. An den Pallotti Verlag und an die Freundinnen und Freunde der Zen-Kontemplation. Pater Johannes ist am 22. Juni 2016 gestorben und hat die Veröffentlichung seiner beiden Manuskripte „Vom Hunger des Wortes“ und „Am Fenster des Ewigen mit den Augen des Wesens“ nicht mehr gesehen. Sie sind sozusagen seine letzte Botschaft an uns.

Hier können Sie das kostenlose Whitepaper als PDF herunterladen.

Zusätzliche Information

Seitenzahl

6

Sprache

Deutsch

Erscheinungsdatum

05. August 2016

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P. JOHANNES KOPP SAC – Pallottiner-Pater und Zen-Meister

Der Pallottinerpater Johannes Kopp SAC (1927-2016), wurde 1963 zum Priester geweiht und gehörte zur ersten Generation der christlichen Zen-Lehrer um den Japan-Missionar P. Hugo Enomya-Lassalle SJ.

1972 ging Pater Johannes im Auftrag der Pallottiner und des Bistums Essen nach Japan, um sich „in Sachen Meditation“ kundig zu machen. Nach mehreren Japan-Aufenthalten erlangte er 1985 durch Yamada Kôun Roshi in Kamakura, Japan, die Lehrbefähigung. 2006 ernannte ihn der heutige Leiter von Sanbo-Zen, Yamada Ryôun Roshi, zum Zen-Meister. Die Begegnung von Zen-Buddhismus und Christentum sah Pater Johannes Kopp stets als Forderung und Inspiration für die Suche nach dem Gemeinsamen, dem kostbaren „Potenzial der Weltreligionen für den Frieden in der Welt“.

LEBEN AUS DER MITTE heißt das von P. Johannes im Jahre 1973 begonnene und seit 2014 von P. Paul Rheinbay SAC weiter geführte Programm der Zen-Kontemplation im Bistum Essen. Die Zen-Kontemplation kann für Christen zu einem Weg der Glaubenserfahrung werden. Sie verbindet in der Erfahrung der Einheit, die jede Fremdheit auflöst, und in einem neuen Bewusstsein, zu einem verantwortlichen Leben in Zuversicht. www.zen-kontemplation.de

VOM HUNGER DES WORTES
– Gebt ihr ihnen zu Essen.Pater Johannes Kopp SAC (Autor)
Pallotti Verlag, Friedberg, August 2016.

Whitepaper: PDF-Dokument
6 Seiten
Sprache: Deutsch

Pater Kopp - Whitepaper

Das Feuer neu entdecken

„… Die Entdeckung des Feuers ist wohl das erste große Ereignis in der menschlichen Evolution. Vielleicht sind wir im Glaubensleben an dem Punkt angelangt, an dem wir zur Weitergabe des Glaubens das Feuer neu entdecken müssen. Erst, wenn der Mensch alle seine Fähigkeiten in seinem Glaubensleben einsetzt, wird in ihm das Feuer zur Wandlung zum neuen Menschen in der neuen Schöpfung entfacht. Das zeigt sich auch in unserer Zeit: wo ein Feuer brennt, werden die Herzen entzündet.

Die Initiative Gottes in seiner Menschwerdung ist das sicherste Unternehmen in der Menschheitsgeschichte. Seine Feuerstelle wird niemals verlöschen. Aber sie wird nicht nur durch Lehrsätze gesichert, sondern durch Herzen, die bereit sind, sich vom Feuer des Heiligen Geistes entzünden zu lassen. Doch haben auch Lehrsätze ihre Bedeutung und sind zur Unterscheidung der Geister notwendig.

Aber hängt die Latte zu all dem nicht zu hoch? Und ist die Enttäuschung am gegenwärtigen Erscheinungsbild der Kirche nicht zu groß? Ist die Wolke der Resignation nicht schon so dicht geworden, dass kirchliche Dienste in Gefahr sind, mehr Ausdruck von Verwaltung als von Begeisterung zu werden?
Mir scheint, dass wir die Blickrichtung für unsere Erwartungen ändern müssen. Unsere Erwartungen sind zu sehr „nach oben“ gerichtet und zu wenig „nach unten“, auf uns selbst. Vielleicht überfordern wir die Institution und unterfordern uns selbst. „Mensch, erkenne deine Würde!“ Du, einzelner Mensch, erkenne deine Ermächtigung! Wenn es von oben nicht kommt, ergänze und lass es kommen von dir! „In jedem Menschen liebt und rettet Gott die ganze Welt“, sagt Teilhard de Chardin.

Wenn ich das jetzt schreibe, sehe ich mich selbst in der Versuchung: Was kann ich schon ändern – ich habe doch nichts zu sagen – wer bin ich denn – und so weiter. Es sei, wie es wolle! Ich fühle in mir das Verlangen, mir selbst und jedem mir erreichbaren Menschen zu sagen: Doch!
Du einzelner Mensch bist kein einzelner Mensch. Was kann daran  falsch sein: Wenn Gott mit Dir ist und wenn du mit Gott bist, bist du eine Weltmacht. Die Frage ist doch berechtigt: Ist es nicht so, dass du eingreifst in globale Politik, wenn du in dem vom Heiligen Geist gegebenen Vertrauen bittest: „Dein Wille geschehe, im Himmel wie auf Erden“. …“

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