Lebensweg eines Glaubenszeugen

Lebensweg eines Glaubenszeugen

19,90 

19,90 

Enthält 7% MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

Lebensweg eines Glaubenszeugen

Briefe und Dokumente von Pater Richard Henkes SAC

Das von Richard Henkes erhaltene Schriftgut besteht in der Hauptsache aus Briefen und Postkarten sowie aus fünf Berichten bzw. Abhandlungen, von denen zwei gedruckt wurden.

Dabei verdienen im Blick auf die angestrebte Seligsprechung des am 22. Februar 1945 im KZ Dachau an Flecktyphus verstorbenen Pallottinerpaters seine fünfundzwanzig erhaltenen Briefe aus dem  KZ Dachau besondere Beachtung und Wertschätzung, weil die von ihm selbst stammenden Zeugnisse seines Denkens und Handelns unmittelbaren Einblick in sein Selbstverständnis geben. Will man eine Biografie schreiben, muss man diese persönlichen Dokumente ergänzen durch die Wahrnehmung und Zeugnisse anderer über Richard Henkes.

Es gibt davon eine ganze Reihe dank früherer Bemühungen von P. Ludwig Münz SAC, einem Landsmann von P. Henkes, und P. Wilhelm Schützeichel SAC, einem unermüdlichen Wegbereiter der Causa Henkes. Es hat aber seinen eigenen Reiz, eine Persönlichkeit nur aus ihren Selbstzeugnissen kennen zu lernen. Dafür gibt es aus der Literatur nicht wenige  Beispiele. So will diese Veröffentlichung einen authentischen Zugang zu dem originellen Menschen und Priester Richard Henkes bieten, der schon von seinem ersten Biographen Georg Reitor als „Märtyrer der Nächstenliebe“ bezeichnet wurde.

Dieses Buch ist auch als eBook erhältlich.

ArtNr.: 978-3-87614-088-9 - Brauchen Sie Hilfe? Ihr Auftrag kann nicht mehr storniert werden. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe benötigen. Rückmeldung an das Shop Team

Categories: ,

P. Manfred Probst SAC

Prof. Dr. Manfred Probst SAC, geboren 1939, ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) und Postulator der Causa Pater Richard Henkes.
Dem Biografen Richard Henkes geht es zuerst um gesicherte Fakten und eine nüchterne Deutung der tragenden Überzeugungen dieses mutigen Menschen und Priesters. Dabei hat er mit dem Buch „Glaubenszeuge im KZ Dachau“ ein Bild von Pater Henkes gezeichnet, das für sich selbst spricht.
Mit dem Band „Lebensweg eines Glaubenszeugen“ veröffentlicht Pater Probst nun die Original-Briefe, Postkarten und Abhandlungen Pater Henkes und ermöglicht einen authentischen Zugang zu einem originellen Menschen und Priester. Dabei hat es einen eigenen Reiz, Richard Henkes, den „Märtyrer der Nächstenliebe“, aus seinen Selbstzeugnissen kennen zu lernen.

Bücher hat Richard Henkes nicht geschrieben. Was hier veröffentlicht wird, sind Briefe und einige wenige kurze Dokumente anderer Art. Dabei folgen wir den Stationen seines Lebens.

Es gibt aus seiner Schulzeit eine kurze Abhandlung über ein von seinem Spiritual gestelltes Thema, aus der Zeit des ersten Weltkriegs ab 1917 eine ganze Reihe Briefe an Mitschüler, die Soldaten geworden waren, und Briefe aus seiner eigenen Sol-datenzeit vom Juni bis November 1918. Während des Noviziates bei den Pallottinern in Limburg von 1919 bis 1921 veranlasste ihn P. Josef Kentenich, eine Stellungnahme über seinen gefallenen Klassenkameraden Josef Engling zu schreiben. Während sei-ner Studienzeit belegen eine Reihe Briefe an Josef Kentenich eine tiefgehende geistliche Krise, die sich bis zu seiner Diakonatsweihe hinzog. Neue Zuwendung zu seiner Mitwelt am Ende der philosophisch-theologischen Studien erweist sein gedruckter Nachruf auf den jung verstorbenen Pallottinerpater F.X. Salzhuber und sein Kondolenzbrief an dessen Schwester.

Eine umfangreiche Korrespondenz hat P. Richard Henkes mit seinem Provinzial geführt während des Jahres, in dem er im Schwarzwald Heilung von einer schweren Lungentuberkulose suchte. Sie bezeugt eine wichtige innere Reifung. Seine Briefe aus der Pallottinerschule in Alpen an den Provinzial über die Zukunftsausssichten der Schule zeigen einen jungen Priester, der seine Mitverantwortung ernst nimmt.

Als Geschichtslehrer im Studienheim Vallendar machte er Studien über das alte Kloster Schönstatt, die er im Heimatkalender des Landkreises Koblenz 1931 zusammenfasste. Die Zeit seines Einsatzes im Osten Deutschlands von 1931 – 1943 erschließen Briefe an seine Familie und an den Provinzial in Limburg. Die letzte Gruppe von Briefen wurde im Gefängnis von Ratibor und im KZ Dachau verfasst. Darunter gibt es solche, die durch die offzielle Zensur gingen und solche, die er mit Hilfe eines Landsmanns aus dem KZ herausschmuggeln konnte.

204 Seiten, gebunden (Hardcover)

Sprache: Deutsch

Erscheinungsdatum: 22. Februar 2016

Abmessungen: 14,5 x 21 cm

Inhaltsverzeichnis und Inhaltsvorschau ausgewählter Seiten

Zum Vergrößern die Lupe verwenden. Zum Umblättern mit der Lupe wieder herauszoomen. Blättern entweder mit den Pfeilen am unteren Rand, oder den Cursor auf die unteren Seitenecken platzieren und mit gedrückter linker Maustaste ziehen.

Zum Vergrößern klicken Sie einfach auf die Lupe. Zum Umblättern auf die untere Ecke.

Für mobile Geräte: Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Vorschau als PDF herunterladen.

Presse: Hier können Sie das Cover herunterladen (mit Rechtsklick und „Ziel speichern unter“).